Die Umgebung

Grundsätzlich gibt es so etwas wie „Passivdampf“. Er ist jedoch in mehrerlei Hinsicht nicht mit „Passivrauch“ zu vergleichen. Das fängt schon damit an, dass es keinen Nebenstromdampf gibt. Nur wenn die Dampfe aktiviert wird, kann überhaupt Dampf entstehen. Der einzige Dampf, der somit in die Raumluft gelangt, ist der vom Dampfenden ausgeatmete. Die Frage stellt sich also, ob dieser Dampf für die Umgebung des Dampfers eine potentielle Gesundheitsgefahr darstellt.

Der sog. „Passivdampf“ ist mittlerweile gut untersucht und gilt gesundheitlich als vollkommen unbedenklich.

Eine Untersuchung aus den USA, bei der die Luft in einem Dampfershop vom „California Department of Public Health“ untersucht wurde, bestätigte dies sehr anschaulich. Obwohl es sich um einen schlecht gelüfteten, kleinen Laden handelte und der Raum deutlich sichtbar vernebelt war, konnten keine schädlichen Stoffe gemessen werden, die auf das Dampfen zurückzuführen sind.
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Wenn man bedenkt, dass die Inhaltsstoffe der Liquids gut bekannt sind und als gesundheitlich unbedenklich gelten, zudem beim Verdampfen unverändert bleiben, dann ist es nicht verwunderlich, dass auch in der Raumluft keine Schadstoffe zu messen sind. Im Grunde handelt es sich schlicht um Theaternebel mit Geschmack.

Und das Nikotin?

Nikotin ist in diesem Zusammenhang in zweierlei Hinsicht kein Problem. Zum einen ist es in den Mengen, die im Dampf vorkommen, gesundheitlich unbedenklich und zum anderen werden etwa 95 bis 99% des im Dampf befindlichen Nikotins von der dampfenden Person aufgenommen. Ein Dampfer atmet also auch dann fast nikotinfreien Dampf aus, wenn im Liquid Nikotin enthalten ist.